Auf ins AbenTEUER!

Viele Monate trugen wir uns mit dem Gedanken schwanger ein Häuschen zu kaufen. Schauten uns diverse Objekte an und stellten am Ende stets fest: Das ist nicht das was wir suchen.
Meine Frau konnte sich nicht so ganz von dem Gedanken ihres perfekten Traumhauses lösen und suchte neben interessanten Immobilien auch gleich nach Grundstücken. Der Zufall wollte es das sie wenige Tage vor unserer letzten, zu dem Zeitpunkt wussten wir es nur noch nicht, Besichtigung ein nettes, und sehr großes, Grundstück in meinem Heimatdorf in direkter Nähe zu meinen Eltern fand.
Damals noch voller Vorfreude auf den Besichtigungstermin kam die Ernüchterung direkt beim selben. Es entsprach einfach überhaupt nicht dem was wir uns erhofft hatten.
Einwenig desillusioniert und traurig gingen wir mit meinen Schwiegereltern nach der Besichtigung noch etwas Essen und plauderten über die Möglichkeit anstelle einer Gebrauchtimmobilie ein neues Häuschen zu bauen. Der Gedanke war nicht so abwegig wie wir zu Anfang dachten und meiner Frau fiel das Grundstück ein, das sie wenige Tage zuvor gesehen hatte.

Einige Tage später sahen wir uns das Grundstück erst bei Googlemaps und anschließend in Natura an. Es war Liebe auf den ersten Blick. Die Lage, die Größe und der Ausblick waren perfekt. Noch am gleichen Tag „recherchierten“, eigentlich lasen wir nur einen Nachmittag lang in zwei bekannten Häuslebauerforen, wir die Kosten die bei einem Hausbau auf uns zukommen würden und prüften die Finanzen um am Ende ein eindeutiges „Wir kaufen das Grundstück!“ ausrufen zu können. Schnell das Formular für die Interessenbekundung ausgefüllt, ein kurzes Telefonat mit der Eigentümergesellschaft geführt und 3 Wochen später gehörte uns dieses wunderbare Stückchen Erde.

Nach dem Kauf begann meine Frau unverzüglich mit der Gestaltung, eigentlich hatte Sie das Bild bereits seit längerem im Kopf, des Hauses.
Eine Stadtvilla mit vielen kleinen Details sollte es werden.
Viele Entwürfe später hatte sie ihre Gedanken zu Papier gebracht und die Suche nach einem Generalübernehmer (https://de.wikipedia.org/wiki/Generalübernehmer) begann.

Fertighaus oder Massivhaus? Diese Frage stellten wir uns gleich zu Beginn und wollten die Antwort darauf in den Gesprächen mit den entsprechenden Firmen finden. Glücklicherweise ist die Fertighauswelt (http://www.fertighauswelt-hannover.de) nicht fern und wir vereinbarten nach einer kurzen Besichtigung eines für uns sehr interessanten Hauses gleich einen Termin mit dem Berater.

Bei diesem Termin stellte sich heraus das wir für unser „individuelles“ Haus einen Preis jenseits von Gut und Böse zahlen müssten und dabei noch nichteinmal die von meiner Frau gewünschten Extras inbegriffen waren.
Schnell wurde klar: Ein Fertighaus ist aufgrund der architektonischen Besonderheiten einfach nicht das Richtige.

Damit war zumindest die Bausubstanz vorgegeben und wir vereinbarten gleich Termine mit vier Generalübernehmern aus dem Raum Hannover von denen sich drei gleich nach dem ersten Gespräch, aufgrund folgender Punkte, direkt von unserer Liste katapultierten:

  1. Hausbaukosten müssen im avisierten Rahmen liegen
  2. Sämtliche Leistungen müssen anhand der Bauleistungsbeschreibung (http://www.aktion-pro-eigenheim.de) klar ersichtlich sein
    1. Keine versteckten Kosten, wie bspw. Mutterboden wird nur bis zu einer Tiefe von 5cm abgetragen. Alles darüber hinaus kostet extra
  3. Nebenkosten müssen transparent sein
    1. Eine pauschale Angabe von 10.000 € ist weder transparent noch korrekt
  4. Ein Bausachverständiger muss die Baustelle betreten dürfen
    1. Es gibt tatsächlich Unternehmen die dies ausschließen
  5. Subunternehmer müssen lokale Betriebe sein
    1. Folgende Wartungsaufträge können dadurch von der gleichen Firma ausgeführt werden

Die einzige Firma die am Schluss aller Gespräche übrigblieb war böSteinhaus (http://www.boesteinhaus.de). Herr Müller beriet uns in allen Fragen äußerst kompetent, half bei der Optimierung des von meiner Frau erstellten Grundrisses, das ist der große Vorteil wenn man direkt mit einem Ingenieur spricht, und lieferte uns zusätzlich ein unschlagbares Angebot. Ab diesem Zeitpunkt war für uns klar: Mit dieser Firma wollen wir bauen.

Was uns zusätzlich, neben dem attraktiven Angebot, in unserem Entschluss bekräftigte war die Kalkulation der Nebenkosten. Diese war beträchtlich höher und detaillierter als die der Konkurrenz. Warum dies gut ist? Weil eine Firma die so ehrlich ist sämtliche auf den Bauherren zukommenden Kosten vor der Vertragsunterzeichnung aufzuführen für mich einfach der bessere Geschäftspartner ist. Nichts ist wichtiger als Ehrlichkeit wenn es um das Geschäft deines Lebens geht.

Ab diesem Zeitpunkt, dem Entschluss für eine konkrete Firma die unser Traumhaus bauen soll, begann für uns das Abenteuer.

In diesem Sinne frei nach einer asiatischen Weisheit:

Suche nicht das Abenteuer, aber gehe ihm nicht aus dem Weg.

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